NEUER LEHRGANG ab 2018: „Bibelstudium mit Gewinn“

10 Wochenenden:
September bis Juni
freitags: 17:30-20:00 Uhr
samstags: 8:00-17:30 Uhr
30-40 Schüler pro Klasse
ca. 10 Std. Hausaufgaben pro Woche
Bibelkunde-Zertifikat
13 Leistungspunkte (Credit Points)

Der Unterricht findet jedes Schuljahr an 10 Wochenenden von September bis Juni statt und wird durch zwei Seminare ergänzt. Das erste Seminar kann vorzugsweise vor Studienbeginn im Eigenstudium erarbeitet werden, das zweite Seminar erfolgt als Präsenz-Seminar (3-Tages-Seminar jeweils im Januar).

Dieser Lehrgang verfolgt das Ziel das Verständnis der Bibel zu vertiefen und Gläubige für den Dienst in der Gemeinde zuzurüsten. Das Gelernte kann der Schüler anhand der Unterlagen eins-zu-eins in Kleingruppen seiner Gemeinde gewinnbringend einsetzen. Dieser Lehrgang legt zugleich das Fundament für alle folgenden Lehrgänge: Auslegungspredigt, Biblische Seelsorge und Musikdienst.

Ziele des Kurses

Die Schrift zu lesen ist gut, doch damit wir auch danach leben und sie lehren können, braucht es mehr. Wir müssen sie verstehen, denn „Die Bedeutung der Schrift ist die Schrift.“

Philippus stellte einst die entscheidende Frage: „Verstehst du auch, was du liest?“ (Apg. 8,30). In Bibelkunde wurde die Grundlage für das Verstehen der Schrift gelegt, indem ganze Bibelbücher untersucht und beobachtet wurden. Im Lehrgang Bibelstudium mit Gewinn geht es darum, die Aussage, Absicht und Anwendung des Textes zu erfassen, danach zu leben und die Schrift lehren zu können – in der stillen Zeit, Familie, Sonntagsschule, Kinder- und Jugendarbeit oder in diversen Kleingruppen.

Videos zum Lehrgang

BIBELSTUDIUM: Vorsprung für Predigerausbildung

Die Bündnisse der Bibel (Seminar in BIBELSTUDIUM mit Gewinn)

Glaubwürdigkeit der Schrift (Seminar in BIBELSTUDIUM mit Gewinn)

Sprache Verstehen (Fach in BIBELSTUDIUM mit Gewinn)

BIBELSTUDIUM: Das Fundament für Biblische Seelsorge

Bibelstudium mit Gewinn Interview

Kursbescheibung

In diesem Fach werden  jene biblischen Wahrheiten unterrichtet, auf denen unser ganzer Glaube ruht: das Wesen und die Autorität der Bibel; das Wesen und die Eigenschaften Gottes; die Person und das Werk Jesu Christi; das Wesen und Wirken des Heiligen Geist; die Errettung: woher sie kommt, wer sie wirkt, wie wir sie empfangen; das Wesen der Gemeinde. In diesen Grundwahrheiten muss jeder Christ gegründet sein, wenn er tüchtig sein will, den Menschen das Evangelium zu erklären, und erst recht, wer in Sonntagsschule, Jugendkreis oder Predigt der Gemeinde dienen will.

Dieses Fach zielt darauf ab die grundlegenden Regeln der Schriftauslegung kennen zu lernen, zu verstehen und anzuwenden. Anhand eines alt- und neutestamentlichen Buches übt der Schüler bedeutsame Fragen an den Text zu stellen, sowie relevante Beobachtungen am Text und innerhalb des Kontextes anzustellen. Der Schüler soll in der Lage sein die Grundlagen der Schriftauslegung in jedem Umfeld einzusetzen, sei das im persönlichen Bibelstudium oder Gemeindekontext.

Wer das Wort Gottes studiert, muss darauf achten, dass er am Text und im Kontext bleibt. Zuerst gilt es, sich einen Überblick zu verschaffen bevor man sich den Details zuwendet. Während die Anwendung der biblischen Wahrheit das Ziel ist, gilt es darauf zu achten, zunächst die Aussage des Buches und dann die Absicht des Schreibers zu erfassen. Sonst besteht die Gefahr, dass Aussagen in den Text hineingelesen werden die der biblische Autor nie beabsichtigte. In diesem Fach wird zunächst das Thema eines Buches untersucht, anschließend wird beobachtet wie die einzelnen Gedankenabschnitte gegliedert sind und zum Thema des gesamten Buches passen, um dann letztendlich zu verstehen was dies ganz praktisch für das Leben des Gläubigen hier und jetzt bedeutet.

Christus hat die Gemeinde geliebt und sich selbst für sie hingegeben, damit er sie heiligte, sie reinigend durch die Waschung mit Wasser durch das Wort, damit er die Gemeinde sich selbst verherrlicht darstellte, die nicht Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern dass sie heilig und untadelig sei“ (Eph. 5:25-27). Die Gemeinde ist das wertvollste was es auf dieser Erde gibt und Christus verfolgt ein klares Ziel mit der Gemeinde. Jeder Gläubige ist berufen Mitarbeiter zu sein. Um diese Aufgabe wahrnehmen zu können benötigt jeder Gläubige  ein biblisches Gemeindeverständnis. In diesem Fach wird untersucht welche Merkmale da sein müssen, damit die Gemeinde ihren Auftrag wahrnehmen kann. Gemäß 1.Tim. 3:15 können und sollen Gläubige wissen, „wie man sich verhalten soll im Haus Gottes, welches die Versammlung des lebendigen Gottes ist, der Pfeiler und die Grundfeste der Wahrheit.“

Dieses Fach widmet sich der Aufgabe wie biblische Wahrheiten in den verschiedenen Bereichen der Gemeinde praktisch angewandt werden: in Sonntagsschule, Jugendarbeit, Musikdienst etc… Folgende Fragen gilt es hierbei immer wieder zu stellen und zu beantworten: Was ist überhaupt das Ziel dieser Kleingruppe/ dieses Dienstes? Wie können wir darauf hinarbeiten? Warum gehen wir auf diese oder jene Art vor und nicht anders? Wenn all diese Fragen beantwortet sind gilt es wiederkehrend zu prüfen, ob wir das was wir machen wollen und sollen, denn auch tatsächlich (noch) tun. Gemeinsam werden einige Ausarbeitungen studiert um zu erkennen, wie die verschiedenen Dienste in der Gemeinde zur Erbauung des Leibes und zur Ehre Christi umgesetzt werden können.

Die Bibel ist Gotteswort geschrieben in menschlicher Sprache. Um die Bibel zu verstehen, müssen Gläubige deshalb verstehen, wie die Sprache Sinn vermittelt. In diesem Fach lernt der Schüler, wie Sätze aufgebaut sind: Wer ist der Handelnde, was tut dieser, auf welche Weise tut er es, und wen betrifft das Handeln? Beinhaltet ein Satz reine Information, oder eine Vermutung oder einen Befehl? Woran kann man das erkennen? Wird eine vorher gemacht Aussage begründet, oder wird eine Absicht formuliert, oder eine Möglichkeit bezeugt? Wie kann man das feststellen? Was leisten die Bindewörter innerhalb des Satzes (und, weil, denn, damit, etc.)?  Woran erkennt man in einer Satzperiode welches der Hauptsatz ist, der die Hauptaussage trägt, und welches der untergeordnete Nebensatz ist, der Zusatzinformationen liefert?

In diesem 3-Tages-Seminar lernt der Schüler was die Bibel über sich selbst sagt. Die gesamte Schrift ist von Gott gehaucht (2Tim 3,16), ihre Schreiber waren vom Heiligen Geist inspiriert (2Pet 1,19-21). Darum ist jedes Buch der Bibel und jede Aussage so rein und heilig wie Gott selbst. Weil die Bibel ohne Irrtum ist, ist sie glaubwürdig, so glaubwürdig wie der Autor der Bibel, Gott. Weil Gott ein Heiland Gott ist, ist sein Wort vollständig; es sagt dem Glaubenden alles, was er wissen muss, um gerettet zu werden und um als Geretteter richtig zu leben. Die Bibel genügt; außer ihr benötigen wir keine andere Quelle der Erkenntnis. Sie ist das alleinige Fundament auf dem unser Heil und unser Glaubensleben ruht und von dem sich jeder Dienst in der Gemeinde ableitet.

Dieses Video-Seminar gibt eine Gesamtschau über die Heilsgeschichte Gottes mit besonderem Bezug auf das Reich Gottes und dessen Entwicklung mittels der verschiedenen Bünde. Ausgehend vom Buch Genesis bis an das Ende der Offenbarung wird dargelegt, wie sich die Heilsgeschichte entlang der Bünde Gottes entfaltet, bis am Ende der Zeit das ewige Reich Gottes in seinem Sohn Jesus Christus in Vollkommenheit aufgerichtet wird.

Die Schwerpunkte dieses Seminars sind:

  • Das Wesen des Reiches Gottes
  • Der zeitliche Ablauf des Reiches Gottes
  • Der Bund mit Noah
  • Der Bund mit Abraham
  • Der mosaische Bund
  • Der Bund mit David
  • Der Neue Bund
  • Die Beziehung Israels und der Gemeinde zu den Bünden

In diesem Fach wird der rote Faden der Heilsgeschichte durch die Bibel herausgearbeitet um die Bedeutung der Heilsgeschichte noch besser zu verstehen. Dazu gehört eine Kenntnis der unterschiedlichen Heilszeiten und unterschiedlichen Bündnisse, die aus der Heiligen Schrift ersichtlich werden. Der Blick für die heilsgeschichtliche Linienführung ist wichtig, um Bibeltext in richtiger Weise verstehen, einordnen, auslegen und anwenden zu können. Das Beachten der Heilsgeschichte schützt zugleich gegen schwärmerische Verirrungen.

andresen_christian

Ohne gesunde Lehre gibt es keine gesunden Gläubigen – und ohne gesunde Gläubige haben wir keine gesunden Gemeinden.

Christian Andresen · Direktor des EBTC

Benedikt-Peters

Die Schrift ist glaubwürdig wie Gott, der Urheber der Schrift. Sie ist Gott-gehaucht und hat darum göttliche Kraft: Sie macht Sünder zu Heiligen und Heilige zu Knechten Gottes. Wer ein Knecht Gottes werden will, muss sie darum kennen, und er muss lernen, sie recht auszulegen und anzuwenden.

Benedikt Peters · Lehrer

Manten, Martin (2016.05) 08

Du möchtest die Bibel nicht nur lesen,sondern auch verstehen, um danach zu leben und sie zu lehren? Dann ist „Bibelstudium mit Gewinn“ genau das Richtige für dich!

Martin Manten · Schulleiter Standort Zürich

Johannes-Pflaum

Eine Pflanze wächst nur auf gutem Nährboden. Kinder Gottes wachsen nur durch das gelehrte und gelebte Wort Gottes.

Johannes Pflaum · Lehrer